Was ist der Gegenstand meiner Arbeiten?

Meine gestisch ausdrucksstarken Figuren streiten, lachen, lieben oder stehen einsam im Raum.

Seit einigen Jahren gibt es daneben die narrativen Tagebuchskizzen wie Collagen, Mischtechniken und Zeichnungen in großen bis sehr kleinen Formaten.

Ich übertrage meine Figuren auch gerne in die wirkliche, dreidimensionale Welt. Dann werden sie unabhängig und lebhaft in räumlichen Werken, Objekten und Skulpturen.

What is the subject of my work?

My gesturally expressive figures argue, laugh, love or stand alone in the room.
 
Since a few years there are also narrative diary sketches like collages, mixed media and drawings in large to very small formats.
 
I also like to transfer my figures into the real, three-dimensional world. Then they become independent and lively in spatial works, objects and sculptures.

Wie entwickele ich meine Arbeiten?

Ich beginne meine Arbeiten meist mit einer Idee, einem ersten Entwurf, aus dem ich die Bildkonstruktion durch Farben und Formen herausarbeite.

Das kann ein langwieriger Prozess sein, der erst beendet ist, wenn ich das Gefühl habe, dass es jetzt richtig ist.

How do I develop my works?

I usually start my work with an idea, a first draft, from which I work out the image construction through colours and shapes.
 
This can be a lengthy process, which is only finished when I feel that it is right now.

Wo finde ich die Bilder, die ich male?

Ich male seit ich denken kann. Dabei habe ich schon als Kind die Welt um mich herum vergessen.

Schon sehr früh wurden meine Arbeiten aufgehoben und ausgestellt.

Ich denke dabei nicht an Kunst, sondern nur an mein Gefühl.

Über die Farben und Formen drücken meine Figuren meine Gefühle aus.

Ich finde überall Anregungen, weil ich immer emotional beteiligt bin.

Where do I find the painting I am painting?

I have been painting since I can think. Even as a child I have forgotten the world around me.
 
Very early on my works were kept and exhibited.
 
I don’t think about art, but only about my feelings.
 
Through the colours and forms my figures express my feelings.
 
I find inspiration everywhere, because I am always emotionally involved.

Wie reagiert das Publikum häufig auf meine Arbeiten?

Meine Arbeiten ziehen den Betrachter in den Bann, weil sie ihn meist direkt ansehen. Dadurch muss er sich mit ihnen und dadurch mit seinen eigenen Gefühlen beschäftigen.

How react the public often to my works?

My works fascinate the viewer, because they usually look at them directly. So he has to deal with them and therefore with his own feelings.
 
 

Wie sind meine Arbeiten im Kontext der historischen und zeitgenössischen Kunst einzuordnen?

Niki de Saint Phalle zeigt mit ihrer Nana das Weib, die Urgestalt der Frau.

Louise Bourgeois gibt  “Auskunft über das Innerste”.

Anäis Nin´s Leben hat mich fasziniert. Es ist “gelebte Weiblichkeit”. Mutig und extravagant. Sie hat die erste weibliche erotische Literatur verfasst.

Francis Bacons “Die Gewalt des Faktischen” sind dramaturgische Darstellungen des menschlichen Körpers.

Mir geht es immer um Menschen, die etwas miteinander tun oder sich selbst antun.

Durch Farbschichten übereinander oder weggerissen entlarve ich das wahre Gesicht hinter der Maske.

Beobachtungen im Alltäglichen inspirieren mich zu Werken – immer mit Titel -, die dann die eigene Geschichte des Beobachters widerspiegeln.

How can my works be placed in the context of historical and contemporary art?

Niki de Saint Phalle shows with her Nana the woman, the primordial form of the woman.
 
Louise Bourgeois gives “information about the innermost”.
 
Anäis Nin’s life fascinated me. It’s “Femininity Lived”. Courageous and extravagant. She wrote the first female erotic literature.
 
Francis Bacon’s “The Violence of the Factual” are dramatic depictions of the human body.
 
I’m always concerned with people who do things to each other or to themselves.
 
Through layers of paint on top of each other or torn away, I unmask the true face behind the mask.
 
Observations in everyday life inspire me to create works – always with a title – that reflect then the observer’s own story.